Verschiedene Arten von Koffern

Koffer zum Ziehen
Koffer zum Ziehen

Koffer werden schnittiger, bunter und fahren selbst. Kaum jemand reist heute noch mit einem klassischen Tragekoffer.

Verschiedene Berufsgruppen arbeiten dagegen mit tragbaren Spezialkoffern, beispielsweise dem Arztkoffer, Geldkoffer oder Aktenkoffer.

Gemäß individueller Ansprüche bewegen Reisende ihre Koffer am liebsten auf zwei oder vier Rollen. Besonders beliebt sind Trolleys – kombinierte Koffer mit Rollen und ausziehbarem Griff. Hierbei gibt es zahllose Ausführungen und qualitative Unterschiede. Als weitaus komfortabler präsentiert sich dabei der fahrbare Elektro-Koffer.

Welcher Koffer passt zu mir?

Tendieren Sie eher zum Weichschalen- oder Hartschalen-Koffer? Das Eigengewicht des Koffers und seine Belastbarkeit hängen besonders von den Material-Eigenschaften ab.

Koffer-Schalen im Vergleich

Aluminium-Koffer haben ein ausgesprochen schweres Eigengewicht. Sie sind besonders bruchfest, können sich jedoch verbiegen. Wegen ihrer aufwendigen Produktion sind einfachere Modelle schon relativ teuer.

Bruchsichere Kunststoffe und ihre Eigenschaften

Polyprophylen erweist sich als extrem schlagfest und bruchsicher. Der im Spritzguss-Verfahren hergestellte Koffer kommt ohne zusätzliche Rahmenkonstruktion aus.

Immer beliebter sind Koffer aus Polycarbonat. Ihr geringes Eigengewicht geht mit einer hohen Bruchsicherheit einher. Viele Hersteller produzieren dagegen Hartschalenkoffer, die nicht hundertprozentig aus Polycarbonat bestehen. Es gibt enorme Qualitätsunterschiede. Beachten Sie hierbei, dass recyceltes Polycarbonat nicht annähernd so bruchsicher ist wie neues. Eine Mischung aus Polycarbonat und ABS bringt jedoch sehr stabile, leichte und kratzresistente Koffer hervor. Koffer aus purem ABS können ebenso hochwertig und strapazierfähig sein wie zerbrechlich.

Flexibles Weichgepäck für enge Stauräume

Weichschalenkoffer haben bis zu 15 Prozent weniger Eigengewicht als Hartgepäck. Möchten Sie viel Gewicht transportieren, bietet sich dieser Koffer besonders an. Das Gewebe besteht entweder aus Perlonfasern, Polyester oder Nylon. Der Koffer ist flexibel, so dass Sie ihn einfach verstauen können sowie falten oder knicken. Manche Stoffkoffer können Sie als Reisetasche über die Schulter werfen. Ferner gibt es Reisetaschen mit Rollen und Rucksackfunktion.

Leder und Lederimitate sind empfindliche Materialien und bedürfen einer speziellen Pflege. Deshalb wird dieses Material hauptsächlich bei Aktenkoffern verwendet.

Koffergröße und Ausstattung

röße eines Koffers bemisst sich im Volumen seines Innenraumes. Koffer mit einem Volumen von 20 bis 50 Litern genügen für eine kurze Reisedauer. Längere Reisen erfordern ein Koffervolumen von eher 90 bis 150 Litern.

Die Vorteile der Trage-Koffer liegen besonders in der Platzersparnis und den günstigen Anschaffungskosten. Dagegen sind Koffer mit zwei oder vier Rollen schon viel komfortabler. Zusätzlich ausziehbare Griffe machen es wiederum der Wirbelsäule leicht. Geben Sie beim Kauf besonders auf die Verarbeitung von Griff und Gestänge Acht. Das Gesamtgewicht sollte das Gestänge nicht verformen. Schauen Sie daher die Befestigung und das verwendete Material genau an.

Wer in die USA reist und den eigenen Koffer abschließen möchte, greift am besten zu Koffern mit TSA-Schloss. In manchen Staaten der USA ist es verboten, Reisekoffer abzuschließen. Das TSA-Schloss gilt dabei als Kompromiss. Behörden können das Schloss öffnen und Sie reisen trotzdem sicher.

Welcher Koffer fährt am schnellsten?

Koffer mit Elektroantrieb sind die Stars unter den Trolleys. Ein Aluminiumrahmen sorgt für Stabilität, während das Kunststoffgehäuse den Kofferinhalt umschließt. Entweder Sie ziehen den Koffer ganz normal hinter sich her oder Sie setzen sich einfach drauf und fahren los. Dazu brauchen Sie nur den Lenker hochziehen und die Fußablagen ausklappen. Bei manchen Modellen können Sie gleichzeitig Computer und Handy aufladen.

Verschiedene Arten von Koffern

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